Fetomaternale Bluttransfusion als Ursache schwerer geburtshilflicher Komplikationen
H. Pusch, H. Rosegger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 10 · S. 737-738
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Problem der fetomaternalen Makrotransfusion wird aus der Sicht des Geburtshelfers erörtert. Ohne anamnestische oder klinische Hinweise auf eine Plazentainsuffizienz kam es bei einer Zweitpara in der 39. Schwangerschaftswoche zu schweren CTG-Veränderungen, so daß die Schnittentbindung indiziert wurde. Es wurde ein reifes, weiß-asphyktisches, hochgradig anämisches Mädchen entwickelt. An der Plazenta fanden sich keine Besonderheiten, der intraoperativ durchgeführte Kleihauer-Test war mit 79‰ hoch positiv und erbrachte den Nachweis der fetomaternalen Transfusion. Es wird diskutiert, ob nicht ein…