Cholestase bei parenteraler Ernährung Früh- und Neugeborener
Ragnhild A. Schwenk, Karl Bauer, Hans Versmold · Klinische Pädiatrie · 1998 · Heft 06 · S. 381-389
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Cholestase bei parenteral ernährten Früh- und Neugeborenen ist ein häufiges und schwerwiegendes Krankheitsbild mit einer Inzidenz von 23%, abhängig von Dauer der parenteralen Ernährung und Geburtsgewicht. Das Risiko einer Leberzirrhose beträgt 40% bei 74-242 Tagen parenteraler Ernährung. Die Pathogenese ist unklar. Als prädisponierende Faktoren diskutiert werden Frühgeburtlichkeit, fehlende hormonelle Stimulierung bei oraler Nahrungskarenz, bakterielle Infektion, Lebertoxizität von Aminosäuren sowie deren Photooxidationsprodukten, Taurinmangel, Mangel an Antioxidantien, Hypermanganämie und di…