Die Asymmetrie der Trichterbrust: Beurteilung, Häufigkeit, Konsequenzen
H. P. Hümmer, H. Rupprecht · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1985 · Heft 02 · S. 218-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Auswertung der Querschnittsprofile primärer Thoraxdeformitäten wiesen 86% der Trichterbrustpatienten (n = 126) und alle Protrusionen (n = 28) Symmetrieabweichungen auf. Es handelte sich um Punctum-maximum-Asymmetrien und/oder anterolaterale Asymmetrien. Insbesondere die letztere Form beeinflußt die Position der Mediastinalorgane (frontale und sagittale Herzverdrängung). Als operative Konsequenz ergibt sich die Notwendigkeit ausreichender kranialer und lateraler Brustwandmobilisierung und adäquater Metallbügeltabilisierung.