Adrenodakryolith
F. Daxecker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 02 · S. 140-141
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein Adrenodakryolith ist selten. Er trat bei einer Patientin auf, die wegen eines Glaukoms ein Adrenalinpräparat (Piladren®) 3 Jahre lokal angewendet hatte. Bei einer Dakryozystorhinostomie wurde der adrenalinimprägnierte Tränenstein entfernt und mineralogisch untersucht: bei der Sekundärelektronenmikroskopie fand sich eine unregelmäßige Oberfläche mit Eintiefungen, bei der Phasenanalyse eine amorphe Substanz und bei der Elementaruntersuchung konnte nachgewiesen werden, dass es sich um einen organisch und nicht anorganisch aufgebauten Tränenstein handelt.