„No-Stitch”-Kataraktchirurgie als Routineverfahren - Technik und Erfahrung
D. T. Pham, J. Wollensak · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 06 · S. 639-643
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir stellen eine modifizierte Schnittführung mit einer trapezförmigen Inzision zur standardisierten Wundkonstruktion der No-Stitch-Technik vor. Die Wundöffnung hat eine Länge von 6 mm, die aufgrund der Schnittführung und der Elastizität der Sklera einen Gesamtumfang von ca. 8 mm aufweist und deshalb einen mühelosen Durchtritt einer konventionellen PMMA-Hinterkammerlinse erlaubt. Der aus zwei Lamellen bestehende Wundverschluß erfolgt durch den intraokularen Druck. Die Methode wird seit einem Jahr in unserer Klinik routinemäßig bei nunmehr über 1500 Operationen angewendet und hat sich bewährt. Die…