Zur Bedeutung der Hornhautdicke bei der Non-Contact-Tonometrie
M. Gräf · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 09 · S. 183-186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei vergleichenden Messungen an 25 Versuchspersonen (50 Augen) wurde im Druckbereich von 9 bis 17 mmHg eine Übereinstimmung des Non-Contact-Tonometers (Reichert NCT II) mit dem Goldmann-Tonometer gefunden, die den geltenden Zulassungskriterien für Tonometer genügt. Deutliche Differenzen zwischen beiden Geräten kann eine von der Norm abweichende zentrale Hornhautdicke verursachen, denn die Non-Contact-Tonometrie wird durch Hornhautdickenunterschiede stärker beeinflußt als die Goldmann-Applanationstonometrie. Ausgehend von einer Hornhautdicke von 0,51 mm wird für die Non-Contact-Tonometrie ein Betr…