De Barsy-Moens-Dierckx-Syndrom: Ein ungewöhnlicher Verlauf bei einem Frühgeborenen
M. Schierenberg, W. Donné, P. Schiafone, R. Bald, U. Gembruch, M. Hansmann, M. Rister · Klinische Pädiatrie · 1994 · Heft 06 · S. 444-446
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das De Barsy-Moens-Dierckx-Syndrom ist ein seltenes kutaneo-okulozerebrales Mißbildungssyndrom, das bei einem Frühgeborenen der 36. Schwangerschaftswoche beobachtet wurde. Es zeigte die folgenden diagnostischen Minimalkriterien dieses Syndroms: Cutis laxa mit progeroidem Aussehen, Minderwuchs, getrübte Kornea, geistige Retardierung und athetoide Bewegungen. Zusätzlich fielen eine ausgeprägte Thermolabilität und rezidivierende, therapieresistente Krampfanfälle auf. Trotz ausgiebiger sonographischer Untersuchungen scheint die pränatale Diagnosestellung sehr schwierig zu sein.