„Morning-Glory-Syndrom” bzw. „Handmannsche Anomalie” in kongenitalen Makropapillen. Extremvariante „konfluierender Papillengruben”?
J. B. Jonas, G. Koniszewski, G. O. H. Naumann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1989 · Heft 12 · S. 371-374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 17 Papillen mit „Morning-Glory-Syndrom” wurden in absoluten (Millimeter, 5 Augen) bzw. relativen (parapapillärer retinaler Gefäßdurchmesser, 12 Augen) Größeneinheiten ausgemessen. Ihre Fläche betrug 7,47±2,63 mm2 bzw. 7,84±4,96 mm2. Sie waren signifikant (Mann-Whitney-Test) größer als 457 nicht ausgewählte Normalpapillen (2,69 ±0,70 mm2) (p< 0,0001) und als 15 Papillen mit Papillengruben (4,84 ±1,42 mm2) (p< 0,001). So sind sie die größten, bisher papillometrisch untersuchten, postnatal wahrscheinlich größenkonstanten Sehnervenköpfe. Es besteht ein stufenloser Übergang von einer Gruppe von abnorm…