Ureterduplikation mit extravesikaler Uretermündung
B. Steidle, K.-J. Wolf · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 02 · S. 174-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der zu einem ektopisch mündenden Ureter gehörende Nierenanteil ist nahezu immer dysplastisch. Im allgemeinen überkreuzen sich die doppelt angelegten Ureteren, und die Mündung des ektopischen Ureters liegt kaudal der Mündung des Ureters der regulären Niere. Die extravesikale Einmündung führt bei Frauen zur Harninkontinenz, da sie häufig im Bereich der Vagina, der Labien oder des Dammes liegt. Beim Mann ist die klinische Symptomatik sehr viel diskreter. Die Fehlmündungen liegen hier meist im Bereich der Urethra, der Samenbläschen, des Ductus deferens oder des Nebenhodens. Die Entstehung einer Dupli…