Verwendung der Harnblase zur kontinenten oder inkontinenten Harnableitung
D. Kröpfl, A. Verweyen, D. Prlic, T. Schäpertöns · Aktuelle Urologie · 1997 · Heft 05 · S. 274-280
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Zwischen November 1993 und Dezember 1995 wurde bei 7 Frauen im Alter von 29 bis 79 Jahren und 3 Männern im Alter von 33, 62 und 73 Jahren die Harnblase zur inkontinenten oder kontinenten Harnableitung verwendet. Bei vier Frauen wurde die Urethra wegen eines Vulvakarzinoms (n = 2), einer Zervix-Karzinom-Metastase bzw. eines fortgeschrittenen Urethrakarzinoms reseziert. Nach multiplen Voroperationen wiesen zwei Patientinnen eine genuine und eine Patientin eine traumatisch bedingte Streßinkontinenz dritten Grades auf. Die Harnableitung war notwendig bei zwei Männern im Rahmen der radikalen Prostate…