Das primäre Optikus-Meningeom
A. Huber · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1984 · Heft 04 · S. 254-258
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Pathognomonisch für ein Optikus-Meningeom im intraorbitalen, intrakanalikulären oder intrakraniellen Bereich ist die diagnostische Trias: progressive Visusabnahme (oft über Jahre), Optikusatrophie und optociliare Shunt-Venen (Hoyt-Spencer-Zeichen) bei einem Patienten (häufig Frauen) im Alter über 20 Jahren. Häufigste Fehldiagnose: Retrobulbärneuritis. Relativ sichere Diagnosestellung durch Computertomographie (Kontrastmittel, coronale Schnitte). Diskussion der chirurgischen Therapie (Orbitotomie oder Kraniotomie) versus konservative Radiotherapie.