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Die Spei-Kobra-Ophthalmie (Naja nigricollis)*

J. Grüntzig · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1984 · Heft 12 · S. 527-530

Dokument
1128821
CareLit-ID
Jahr
1984
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Autor:innen
J. Grüntzig
Ausgabe
Heft 12 / 1984
Jahrgang 185
Seiten
527-530
Erschienen: 1984-12-01 00:00:00
ISSN
0023-2165

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die sogenannte Spei-Kobra (Naja nigricollis) kann ihr Gift über mehrere Meter dem Gegner in die Augen spritzen. Es entsteht sofort eine schmerzhafte, konjunktivale Injektion, gefolgt von Blepharospasmus, Hornhaut- und Bindehautödem, Erosio. Später werden Hornhautulzerationen, zum Teil mit Perforation, Hypopyon und Endophthalmitis beobachtet. Es wird ein 35jähriger Patient aus Hemkoa (Süd-Obervolta) vorgestellt, der im Alter von 30 Jahren Gift von einer Spei-Kobra in beide Augen gespritzt bekommen hatte. Der Patient war inzwischen an einer sklerosierenden Keratitis beiderseits erblindet. Der mögli…

Schlagworte

Blepharospasmus Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde