Stellenwert von Knochenmarkszintigraphie und Magnetresonanztomographie in der Diagnostik von Skelettmetastasen des Prostatakarzinoms
R. Friedrichs, S. Venz, M. Cordes, N. Hosten, R. Felix, R. Nagel · Aktuelle Urologie · 1994 · Heft 04 · S. 220-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Knochenmarkszintigraphie mit Anti-NCA-95 und eine Skelettszintigraphie sowie eine Magnetresonanztomographie der Wirbelsäule wurden im Rahmen der Primärdiagnostik bei 43 Patienten mit histologisch gesichertem Prostatakarzinom durchgeführt. Skelettmetastasen wurden bei 14 Patienten nachgewiesen. Die Knochenmarkszintigraphie ergab in jeweils 2 Fällen falsch-positive bzw. falsch-negative Befunde. Diese Methode besitzt somit gegenüber der Skelettszintigraphie keinen Vorteil, so daß die Skelettszintigraphie weiterhin die Standardmethode zur Skelettdiagnostik darstellt. In 2 Fällen ergab allein die…