Kernspintomographie bei Mammaprothesen: Aussagekraft im Vergleich mit Mammographie und Ultraschall*
S. Youssefzadeh, K. Hittmair, P. Pokieser, P. Wiesbauer, M. Baldt, G. Wolf, H. Imhof · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 43 · S. 1453-1457
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 44 konsekutive Patientinnen (mittleres Alter 45 [29-70] Jahre) mit 73 Mammaprothesen aus Silikon wurden mit Mammographie, Sonographie und Magnetresonanz(Kernspin-)tomographie (MRT) untersucht. Die Operation war bei 15 Patientinnen nach Mastektomie wegen eines Karzinoms und bei 29 zur kosmetischen Brustvergrößerung durchgeführt worden. Die MRT erwies sich in der Beurteilung von Protheseninhalt, -hülle und -umgebung den konventionellen bildgebenden Verfahren überlegen: Bei 39 Patientinnen konnten Prothese und Restparenchym kernspintomographisch sehr gut voneinander abgegrenzt werden; viermal war di…