Indikation der transösophagealen Echokardiographie nach zerebraler Ischämie
R. Dißmann, H. Völler, H. Dingerkus, K. Schröder, D. Gast, R. Schröder · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 42 · S. 1509-1514
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 271 Patienten (149 Männer, 122 Frauen, mittleres Alter 60 ± 11 Jahre) wurde im Mittel 12 ± 8 Tage nach einer zerebralen Ischämie mit Hilfe einer transösophagealen Echokardiographie nach einer intrakardialen Emboliequelle gesucht. Thromben im linken Vorhof ergaben sich bei neun Patienten. Sie waren häufiger bei Patienten mit Vorhofflimmern (»odds ratio« 25,2; P < 0,0001) oder bekannter Herzerkrankung (»odds ratio« 3,5; P = 0,06). Durch die Kombination dieser beiden Faktoren konnten alle neun linksatrialen Thromben bei 96 Patienten vorhergesagt werden, während bei den übrigen 175 Patienten ohne…