CareLit Fachartikel

Zur Bedeutung des menschlichen Kleinhirns für die Anpassung posturaler Reflexmuster an wechselnde Breiten der Standfläche: „Ankle”-und „Hip”-Strategie

D. Timmann, U. W. Krause, F P. Kolb, P. Mummel, F. B. Horak, H. C. Diener · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 04 · S. 289-295

Dokument
1128998
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
D. Timmann, U. W. Krause, F P. Kolb, P. Mummel, F. B. Horak, H. C. Diener
Ausgabe
Heft 04 / 1998
Jahrgang 29
Seiten
289-295
Erschienen: 1998-01-01 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Zusammenfassung „Ankle”- und „Hip”-Strategien sind die Extreme eines Kontinuums möglicher Reflexstrategien bei der Kompensation externer Störungen der Standstabilisation. Gesunde Probanden aktivieren bei Plattformbewegungen nach hinten überwiegend dorsale und distale Beinmuskeln („Ankle”-Strategie). Bei einer Standfläche, die kürzer ist als die Fußlänge, werden zunehmend ventrale und proximale Muskeln aktiviert („Hip”-Strategie). Der Einfluß einer gestörten Kleinhirnfunktion auf die Anpassungsfähigkeit posturaler Reflexstrategien beim Stehen auf einem schmalen Balken wurde untersucht. Es wurden sechs Patienten m…

Schlagworte

Cerebellum Postural reflexes Ankle strategy Hip strategy Ankle Strategie Muskeln Balken Posturaler Standfläche Reflexstrategien Störungen Hinten Ventrale Proximale Einem