Klinisch-chemische Untersuchungen beim Eisbaden - Hinweise für einen oxidativen Stress
R. Brenke, W. Siems · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1991 · Heft 02 · S. 93-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Eisbaden (Winterschwimmen) stellt eine Extremform der Abhärtung dar. Es werden klinisch-chemische Daten von 9 Probanden im Zusammenhang mit einem Eisbad dargestellt. Aus dem deutlichen Abfall des Harnsäurespiegels sowie von Enzymaktivitäten im Blutserum nach Kältebelastung wird die Hypothese abgeleitet, dass beim Eisbaden kurzfristig eine größere Menge freier Radikale freigesetzt wird, die von antioxidativen Systemen abgepuffert wird. Eisbaden stellt somit einen „dosierten oxidativen Stress” dar. Mögliche gesundheitliche Auswirkungen werden diskutiert. Hinweise für langfristige Anpassungen la…