Therapierefraktäre fulminante Meningokokkensepsis
A. Eigentler, P. Lechleitner, C. Wiedermann, H. Fischer, G. Mikuz, M. P. Dierich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 20 · S. 772-774
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 17jährige Patientin und ein zweijähriger Knabe erkrankten plötzlich an Fieber und Schüttelfrost. Einige Stunden später traten bei beiden petechiale Hautblutungen auf, die sich rasch ausbreiteten. Bei der stationären Aufnahme wies die Patientin eine schwere Verbrauchskoagulopathie auf (Prothrombin 24 %, partielle Thromboplastinzeit 104 s, Fibrinogen 73 mg/dl, Thrombozyten 35 000/µl). Sie starb zweieinhalb Stunden später an therapierefraktärem Schock. Bei dem Kind war anfänglich nur der Prothrombinwert erniedrigt (39 %), im weiteren Verlauf verschlechterten sich jedoch auch die anderen Gerinnu…