Perkutane vaskuläre Endoprothesen bei Verschlüssen oder Stenosen von Hämodialyse-Shunts
D. Vorwerk, R. W. Günther, K. Bohndorf, D. Kistler, S. Handt, H. Mann, H. G. Sieberth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 02 · S. 43-47
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn Patienten (vier Männer, sechs Frauen, mittleres Alter 51,7 [26-79] Jahre) mit sechs Verschlüssen und fünf Stenosen eines Hämodialyse-Shunts bzw. der shunt-abführenden Vena subclavia wurden im Anschluß an eine Ballondilatation selbstexpandierende Gefäßendoprothesen (Stents) implantiert. In neun von elf Fällen war die Implantation primär erfolgreich, bei zwei Patienten kam es innerhalb von 24 Stunden zur Thrombose des Shunts. Bei einem dieser Patienten, der einen Antithrombin-III-Mangel aufwies, mußte der Shunt deswegen aufgegeben werden. Nach einer Beobachtungszeit von 7,8 (1-14) Monaten…