Bewegungstherapie bei Verletzungen der unteren Extremität1, 2
Karla Schildt · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1988 · Heft 02 · S. 121-124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bewegungstherapie nach Verletzungen der unteren Extremitäten ist auf Funktionsoptimierung gerichtet. Die verletzungsbegleitende funktionelle Instabilität ist auch nach Ausheilung der Strukturschädigung nachweisbar. Sie kann aus der Hemmung durch nozizeptive Afferenz und/oder aus der Verminderung propriozeptiver Afferenz resultieren. Die Bewegungstherapie muß deshalb Methoden einschließen, die im Afferenzsystem ordnend wirksam sind. Zur Afferenzverstärkung wird die sensomotorische Fazilitation nach Janda als Methode der Wahl empfohlen.