Bedeutung des SCC-Antigens in der Diagnostik und Verlaufskontrolle des Zervixkarzinoms: Eine kooperative Studie der Gynäkologischen Tumor-Marker-Gruppe (GTMG)
G. Crombach, H. Würz, F. Herrmann, R. Kreienberg, V. Möbus, P. Schmidt-Rhode, G. Sturm, H. Caffier, H. Kaesemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 18 · S. 700-705
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das SCC (»squamous cell carcinoma«)-Antigen ist eine Fraktion des aus Plattenepithelkarzinomen der Cervix uteri isolierten Tumorantigens TA-4. Die Serumkonzentrationen des Antigens wurden bei 382 Kontrollpersonen, 70 Frauen mit zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN), 517 Patientinnen mit Zervixkarzinom und 203 Frauen mit anderen gynäkologischen Karzinomen radioimmunologisch bestimmt. Erhöhte SCC-Antigenspiegel (> 2,5 ng/ml) fanden sich bei 4 % der Kontrollpersonen, bei 7 % der Frauen mit CIN I-III, bei 2-23 % der Patientinnen mit verschiedenen Adenokarzinomen des Genitaltraktes, bei 55 % d…