Schwangerschaft unter Ciclosporin-Medikation nach Nierentransplantation
D. J. Ziegenhagen, G. Crombach, M. Dieckmann, E. Zehnter, P. Wienand, C. A. Baldamus · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 07 · S. 260-263
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 33jährigen Patientin wurde zwei Jahre nach einer Leichennierentransplantation und fortlaufender Ciclosporin-Behandlung eine Schwangerschaft festgestellt. In der 40. Schwangerschaftswoche kam es zur unkomplizierten Spontangeburt eines 3360 g schweren gesunden Jungen. Ciclosporin ließ sich im Nabelschnur- und Neugeborenenblut sowie in der Muttermilch, nicht jedoch im Fruchtwasser nachweisen. Da in der Muttermilch durchschnittlich ein Sechstel der Ciclosporin-Konzentration im mütterlichen Blut gefunden wurde, wurde vom Stillen abgeraten.