Diagnostische Probleme bei der Neurosyphilis
W. Behr, J. Barnert, M. Wienbeck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 44 · S. 1718-1722
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten, die wegen eines Hirninfarktes bzw. wegen Kopfschmerzen, Schwindel und Parästhesien stationär aufgenommen wurden, fand sich ein reaktiver TPHA-Test; der 19S(IgM)-FTA-ABS-Test war jeweils nicht reaktiv. Eine Liquorpleozytose bestand nicht. Erst durch eine erweiterte liquoranalytische und luesserologische Diagnostik, die das Liquorprotein-profil, den Nachweis von oligoklonalem IgG und die quantitative Bestimmung treponemenspezifischer Antikörper im Serum und Liquor einbezog, konnte die Diagnose einer behandlungsbedürftigen Neurosyphilis gesichert werden. Bei beiden Patienten wurd…