Furosemid
Bernd Mühlbauer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2000 · Heft 19 · S. 597-598
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit 630 Millionen jährlichen Tagesdosen ist Furosemid das am häufigsten eingesetzte diuretische Monopräparat in Deutschland (26). Als klassischer Vertreter der Schleifendiuretika hemmt es die Elektrolytreabsorption in der Henleschen Schleife. Die Substanzen dieser Klasse werden als «high-ceiling diuretics» bezeichnet, da sie die stärkste diuretische Wirkung aller zugelassenen Pharmaka besitzen. Sie sind unersetzbar, wenn das Extrazellulärvolumen rasch verringert werden soll, sowie bei Versagen anderer Diuretika aufgrund verminderter Nierenleistung.