Ein Adaptorprotein induziert Apoptose in Tumorzellen mit mutiertem p53
J Roth, C Lenz-Bauer, A Contente, K Löhr, M Dobbelstein · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund/Einleitung: In etwa der Hälfte aller gastrointestinaler Tumoren liegt eine p53-Mutation vor. Mutiertes p53 akkumuliert in den Tumorzellen, es kann jedoch nicht mehr seine Funktion als Transkriptionsfaktor wahrnehmen. Dies liegt in den meisten Fällen daran, dass durch Mutation die DNA-bindende Funktion von p53 zerstört wird. Erhalten bleibt dagegen die Fähigkeit von p53, Oligomere zu bilden und mit den Faktoren der Transkriptionsinitiation zu interagieren. Daher scheint es möglich, wie von uns kürzlich beschrieben, mutiertes p53 durch ein Adaptor-Protein zur DNA-Bindung zu befähigen, um so auch seine…