Aneuploidiediagnostik mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH); Stellenwert bei Schwangerschaften mit erhöhtem Risiko für Chromosomenaberrationen
R. Ulmer, R.-A. Pfeiffer, A. Kollert, E Beinder · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2000 · Heft 01 · S. 1-7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG Bei ultrasonographisch auffälligem Fetus, bei einem positiven Serum-Screening-Ergebnis und bei Altersrisiko für eine fetale Aneuploidie bei fortgeschrittener Schwangerschaftswoche kann die Abklärung des fetalen Karyotyps von entscheidender Bedeutung für das weitere Vorgehen sein. Mit der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) an Interphasekernen von unkultivierten Amnionzellen ist eine Detektion der häufigsten Aneuploidien, die ca. zwei Drittel aller Chromosomenaberrationen ausmachen , innerhalb von 24 Stunden möglich. Wir untersuchten die Frage, ob der Einsatz der FISH-Technik i…