Störungen im Phospholipidmetabolismus als mögliche pathogenetische Faktoren der Schizophrenie
S Smesny, H P Volz, S Riehemann, H Sauer · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2000 · Heft 07 · S. 301-312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Seit einigen Jahren wird der Lipidstoffwechsel schizophrener Patienten anhand von Enzymanalysen und Bestimmungen von Membransynthese- bzw. -abbaustoffen untersucht. Bisher wurden hierzu sowohl Messungen an Blutproben als auch an verschiedenen Zellpopulationen durchgeführt. In Analogie dazu lassen sich mittels neuerer Untersuchungsverfahren, wie der 31P-Magnetresonanz-Spektroskopie (31P-MRS), auch nichtinvasiv in vivo derartige Membranstoffwechselparameter bestimmen. Im Rahmen der Membranphospholipid-Hypothese der Schizophrenie werden Arachidonsäuredefizite peripherer Zellmembranen, Phosphodieste…