Biomaterialien in der rekonstruktiven Mittelohrchirurgie
Ph. Dost · Pädiatrische Praxis · 2000 · Heft S2 · S. S53-S72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Seitdem 1952 H. Wullstein [1, 2] und F. Zöllner [3, 4] die Grundlagen für die rekonstruktive Mittelohrchirurgie geschaffen haben, besteht der Wunsch nach geeigneten Biomaterialien und Implantaten. Die Entzündung im Ohr zerstört nicht selten die patienteneigenen Ossikel oder lässt sie wegen der anhaftenden Cholesteatommatrix für den Wiederaufbau ungeeignet erscheinen. H. Wullstein setzte 1953 erstmals Kunststoff zum Ossikelersatz ein [1]. Aus autologer Kortikalis gefräste Interponate [5] blieben selten vital und neigten zur Verknöcherung mit umgebenden Mittelohrstrukturen [6, 7]. Homologe, konservierte…