Okuläre Verletzungen und Triage nach Bombenattentat auf die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Nairobi (Kenia)
Josef M. Schmidbauer, Todd Hess, Andreas Biedler, Stephan Spang, Konrad Hille, Klaus W. Ruprecht · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2000 · Heft 06(217) · S. 315-322
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Durch die Bombenattentate am 7.8.1998 auf die Botschaft der Vereinigten Staaten im kenianischen Nairobi und im tansanischen Daressalam wurden mehr als 200 Personen getötet und mehr als 5000 schwer verletzt. Der Zweck dieser Arbeit ist, unsere Erfahrungen bei der Versorgung der schweren bilateralen okulären Traumata der Verletzten des Attentats von Nairobi vorzustellen. PATIENTEN UND METHODE Die Versorgung der Patienten mit okulären Verletzungen erfolgte nach einer Triage auf drei Ebenen. Die erste Versorgungsstufe wurde vor Ort durchgeführt. Die zweite Versorgungsstufe erfolgte durch…