Horner-Syndrom bei spontanem Pneumothorax
K. Kappert, A. Schenkel-Römer, W. Rimpau · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 12 · S. 611-613
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Ein Horner Syndrom tritt als Trias von homolateraler Miosis, Ptosis und Enophthalmus bei Schädigung zentraler oder peripherer sympathischer Fasern auf; so zum Beispiel als Begleiterscheinung von Dysraphien, einem Wallenberg-Syndrom, bei ischämischen Hirninfarkten des Mediastromgebietes, Mediastinaltumoren oder iatrogen verursacht bei Therapie eines Pneumothorax. Wir stellen einen Patienten mit transienter deutlicher Miosis, ohne Ptosis und Enophthalmus vor, die wir als Ausdruck eines inkompletten Horner Syndroms bei spontanem Pneumothorax interpretierten.