CareLit Fachartikel

Veränderungen des Beckenbodens in graviditate: Blasenhalstopografie und Muskelfunktionalität. Eine Longitudinalstudie

R. Lange, D. Walther, S. Hundertmark · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2001 · Heft 12 · S. 970-976

Dokument
1130069
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
R. Lange, D. Walther, S. Hundertmark
Ausgabe
Heft 12 / 2001
Jahrgang 61
Seiten
970-976
Erschienen: 2001-01-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Schlussfolgerung Bereits im 1. Trimenon der Schwangerschaft kommt es zu einer deutlichen Dystopie des Blasenhalses und einer Abnahme der Funktionalität der Beckenbodenmuskulatur. Die stärksten Veränderungen sind präpartal im 3. Trimenon. Bei einem großen Teil der Schwangeren kommt es im Vergleich zu der präpartalen Situation zu einer Teilremission. Diese Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit, diese Veränderungen bereits in graviditate subtil zu diagnostizieren und gezielt zu behandeln, um einer späteren Stressharninkontinenz vorzubeugen.

Schlagworte

Deszensus Stressinkontinenz Gravidität Introitus-EMG Blasenhalsdystopie Vaginal prolapse Stress incontinence Bladder neck mobility Schwangerschaft Geburtshilfe und Frauenheilkunde