Ambulante parenterale Ernährung bei Kurzdarm-Syndrom: Eine retrospektive Analyse
S. Kolb, D. Sailer, J. Barnert, H. J. Gramm, J. Goecke, P. Schauder, V. Hammann, U. Brenner, L. Frick, H. J. Steinhardt, W. Brandmair, L. Lehr, K. Loeschke, H. Towliati · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 38 · S. 1450-1453
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine künstliche parenterale Ernährung zu Hause wurde bei 34 Patienten mit Kurzdarm-Syndrom über insgesamt 24 747 Tage durchgeführt. Während dieser Zeit kam es bei einem Teil der Patienten zu einer vollständigen Adaptation des Restdarms, so daß die parenterale Ernährung beendet werden konnte. Komplikationen traten unter anderem als Infektionen, aber auch als Thrombosen, Lungenembolien und metabolische Probleme auf. Dennoch stellte sich die parenterale Langzeiternährung zu Hause als eine geeignete Methode dar, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.