Häufigkeit und serologische Diagnose von Cytomegalie-Infektionen nach Herztransplantation 1986
H. Milbradt, H.-J. Schäfers, J. Flik · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 46 · S. 1779-1781
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 60 Patienten, bei denen im Jahre 1986 eine Herztransplantation vorgenommen wurde, konnten 45 für mindestens 50 Tage nach der Transplantation auch serologisch untersucht werden. Von ihnen hatten 28 eine Cytomegalievirus-(CMV-)Infektion, und zwölf wiesen Symptome einer CMV-Erkrankung auf. Bei denjenigen Patienten, die vor der Transplantation in bezug auf CMV serologisch negativ waren und Organe von CMV-IgG-positiven Spendern erhalten hatten, war die Inzidenz der Erkrankung am höchsten. Bei CMV-IgG-negativen Empfängern von Herzen CMV-negativer Spender wurde 1986 keine CMV-Infektion beobachtet.