Kombinierte Autotransfusion in der Herzchirurgie: Anwendung der akuten normovolämischen Hämodilution bei koronarer Herzkrankheit
B. v. Bormann, J. Boldt, D. Kling, B. Weidler, H. H. Scheld, G. Hempelmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 49 · S. 1887-1892
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 100 Patienten wurde unmittelbar vor Beginn koronarchirurgischer Eingriffe eine normovolämische Hämodilution vorgenommen (15 ml/kg Körpergewicht; Gruppe I). Ferner wurden zur intraoperativen Autotransfusion Cell-Saver-Geräte (Haemonetics, München) angewendet. Verglichen wurden diese Patienten mit einer zweiten Gruppe (n = 100; Gruppe II) ohne Anwendung der Autotransfusion. Vor der Gabe von Blut (autolog oder homolog) wurde ein Absinken des Hämoglobins auf 9 g/dl und des Hämatokrits auf 0,28 toleriert (während der extrakorporalen Zirkulation: 6,5 g/dl bzw. 0,16). Durch intra- und postoperative…