CareLit Fachartikel

Berufskrebsstudie Asbest: Möglichkeiten und Grenzen epidemiologischer Todesursachenforschung in der Bundesrepublik Deutschland*

H.-J. Woitowitz, H.-J. Lange, K. Rödelsperger, K. Ulm, T. Giesen, R. H. Woitowitz, L. Pache · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 13 · S. 490-499

Dokument
1130108
CareLit-ID
Jahr
1986
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H.-J. Woitowitz, H.-J. Lange, K. Rödelsperger, K. Ulm, T. Giesen, R. H. Woitowitz, L. Pache
Ausgabe
Heft 13 / 1986
Jahrgang 111
Seiten
490-499
Erschienen: 1986-03-28 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung 3990 Männer und Frauen mit mindestens dreijähriger Asbeststaubgefährdung am Arbeitsplatz konnten bundesweit erfaßt und seit dem 1. Januar 1977 prospektiv-epidemiologisch untersucht werden. Von ihnen waren 336 zum 31. Dezember 1983 als gestorben registriert. Die Berechnung der Standardmortalitätsraten zeigt, daß bösartige Tumoren als Todesursache weitaus häufiger als in der übrigen Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland auftreten: Die Inzidenz tödlicher Mesotheliomerkrankungen erwies sich als etwa hundertfach erhöht. Die Standardmortalitätsrate für den Lungenkrebs war um 48 % bzw. 175 % erhöht…

Schlagworte

Deutschland Asbest Arbeitsplatz Bevölkerung DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift