Cyclophosphamid-Stoßtherapie synchronisiert mit Plasmapheresen bei rapid progredienter Glomerulonephritis
H.-J. Gutschmidt, H. H. Euler, J. Albrecht, F. Asbeck, L. H. Kleine, C. v. Klinggräff, H. Löffler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 38 · S. 1439-1444
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwölf Patienten mit rapid progredienter Glomerulonephritis erhielten eine hochdosierte Stoßtherapie mit Cyclophosphamid, die möglichst optimal mit Plasmapheresen synchronisiert wurde. Grundlage der »Synchronisation« sind experimentelle Daten über eine verstärkte Antikörperproduktion nach Plasmapherese (Antikörper-»Rebound«). Auf initiale großvolumige Plasmapheresen folgte die hochdosierte Immunsuppression in der Phase der anzunehmenden maximalen Proliferation antikörperproduzierender Zellen. Die Serum-Kreatininspiegel der zwölf Patienten vor Behandlungsbeginn betrugen 7,7 ± 3,3 mg/dl. Acht Patien…