Hyperviskositätssyndrom mit Pseudostauungspapille und zerebraler Minderdurchblutung*
G. Gallasch, A. Hartmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 43 · S. 1643-1646
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 46jährigen Patienten wurden Papillenödem und Fundusblutungen auf eine Polyzythämie und die dadurch bedingte pathologisch gesteigerte Zähflüssigkeit des Blutes zurückgeführt. Mit isovolämischer Hämodilution wurden die pathologischen Blutfließeigenschaften normalisiert und dadurch das Papillenödem sowie die Fundusblutungen zur Resorption gebracht. Mit dem Absinken der Blutviskosität bis zur Hyperfluidität stieg die mittlere regionale Hirndurchblutung besonders in jenen Hirnarealen an, deren Flußwerte bei der Ausgangsmessung erniedrigt waren. Mit der Fluoreszenzangiographie konnte am Fundu…