Thrombozytopenie und disseminierte intravasale Gerinnung bei niedrig dosierter Heparinprophylaxe
H. Heyes, R. Hafter, H. Graeff, G. Pindur · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 16 · S. 619-623
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Während einer postoperativen Thromboseprophylaxe mit subkutan verabreichtem, niedrig dosiertem Heparin wurden bei einer gynäkologischen Patientin am zehnten postoperativen Tag eine Thrombozytopenie und Verbrauchskoagulopathie ohne manifeste Blutungsneigung beobachtet. Mit Hilfe der Gel-Elektrophorese konnte durch den Nachweis von quervernetzten Fibrinderivaten, die nur nach Thrombineinwirkung entstehen, der Beweis erbracht werden, daß eine disseminierte intravasale Gerinnung vorgelegen haben muß. Allein die Beendigung der Heparinprophylaxe führte zur Rückbildung der Hämostasestörung. Die zwei Mon…