Überwachung der Herzfunktion bei Doxorubicintherapie des metastasierten Mammakarzinoms: Messung der systolischen Zeitintervalle
R. Lenzhofer, R. Dudczak, C. Dittrich, G. Gumhold, K. Moser, K. H. Spitzy · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1983 · Heft 20 · S. 771-775
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Messungen der systolischen Zeitintervalle sind für den klinischen Alltag eine problemlose, ausreichend genaue und vor allem billig durchzuführende Möglichkeit zur kardialen Überwachung während einer Doxorubicin-(Adriamycin-)Therapie, wenn dabei der Quotient aus Voraustreibungszeit (PEPI) und linksventrikulärer Austreibungszeit (LVETI) (»Weissler-Index«) zur Erfassung der linksventrikulären Herzfunktion herangezogen wird. In einer Untersuchung an 352 Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom konnten statistisch gesicherte Dosis-Wirkungs-Beziehungen im Hinblick auf Repolarisationsstörungen im E…