Die Luxation des Os pisiforme. Literaturanalyse zu einer seltenen karpalen Verletzung
M. Schädel-Höpfner, A. Junge, G. Böhringer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2002 · Heft 03 · S. 168-172
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Luxation des Os pisiforme ist eine sehr seltene Verletzung. Bisher wurden lediglich 25 Fälle radiologisch nachgewiesener Luxationen beschrieben. Durch seine stabile ligamentäre Verankerung wird das Erbsenbein vor Dislokationen weitgehend geschützt. Luxationen resultieren meist aus einem direkten ulno-palmaren Trauma und sind seltener die Folge von indirekten Krafteinwirkungen oder einer heftigen Muskelkontraktion. Die Luxation kommt vor allem bei jungen und aktiven Männern vor. Zumeist erfolgt die Dislokation nach proximal oder distal. Die Diagnosestellung sollte radiologisch erfolgen. Durch…