Tabakassoziierte gastrointestinale Erkrankungen: Raucherentwöhnung - eine Aufgabe für Gastroenterologen
W Häuser, D Grandt · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2002 · Heft 09 · S. 815-821
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tabakrauchen ist ein unabhängiger Risikofaktor in der Ätiologie des Morbus Crohn, der funktionellen Dyspepsie, der gastroösophagealen Refluxerkrankung, der chronischen Pankreatitis sowie gastrointestinaler Karzinome (Ösophagus, Magen, Kolon, Pankreas, Leber). Der aktuelle Kenntnisstand über die Wirkungen des Tabakrauchs auf den Gastrointestinaltrakt wird zusammengefasst. Zur Primärprävention kardiopulmonaler und gastrointestinaler Erkrankungen sollte allen Menschen Tabakabstinenz empfohlen werden. Obwohl nicht durch kontrollierte Studien gesichert, wird aufgrund epidemiologischer Studien und path…