Zerebrale Neurotransmission bei Chorea Huntington und Morbus Wilson
H. Barthel, O. Sabri · Der Nuklearmediziner · 2002 · Heft 03 · S. 193-201
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Chorea Huntington und dem Morbus Wilson handelt es sich um erbliche Erkrankungen mit unterschiedlicher neuropsychiatrischer Symptomatik, welche im Wesentlichen auf Funktionsstörungen von im Basalganglienbereich lokalisierten Neuronen zurückgeführt werden. Untersuchungen der dopaminergen Neurotransmission mit verschiedenen PET- und SPECT-Radiopharmaka ergaben dementsprechende Defizite, welche für beide Erkrankungen konkordant das prä- und postsynaptische Kompartment betrafen. Jüngere Studien deuten darüber hinaus auf Störungen anderer Neurotransmitter-Systeme, wie z. B. des serotonergen, G…