Die Diagnose des Hirntodes: Medizinische und juristische Aspekte unter Berücksichtigung des Transplantationsgesetzes (TPG) der BRD
W. F. Haupt, W. Höfling · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2002 · Heft 11 · S. 583-590
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnose des Todes durch den endgültigen und irreversiblen Ausfall aller Hirnfunktionen, im Folgenden „Hirntod” genannt, fußt zum einen auf anthropologischen Annahmen und Konventionen, zum anderen auf dem naturwissenschaftlich exakten Nachweis der erloschenen Funktion aller Anteile des Gehirns. Die Frage, ob mit dem endgültigen Funktionsverlust des Gehirns das Leben endet oder nicht, muss in einer Meinungsbildung verschiedener gesellschaftlichen Gruppen geklärt werden, an dem unter anderem auch Ärzte, aber auch Theologen, Anthropologen, Juristen und Philosophen beteiligt sind. Die wesentliche…