Sind Estrogene Karzinogene?
G. Emons, C. Gründker, V. Hanf · Zentralblatt für Gynäkologie · 2002 · Heft 12 · S. 559-565
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es ist allgemein akzeptiert, dass eine reine Estrogensubstitution oder sonstige hyperestrogene Zustände die Entstehung von Endometriumkarzinomen begünstigen. Ein Zusammenhang zwischen Estrogenexposition und dem Auftreten von Mammakarzinomen ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Auch eine Assoziation zwischen langjähriger Estrogensubstitution und dem Risiko, an einem Ovarialkarzinom zu erkranken, wird postuliert. Bisher wurden Estrogene als typische Tumorpromotoren angesehen, die durch ihre rezeptorvermittelte mitogene Wirkung die statistische Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von spontanen Mu…