Vorhersage von Schwangerschaftskomplikationen mittels Doppler-Sonographie der Arteria uterina in der Schwangerschaftsmitte
H. Jörn, C. Dinkloh, S. Ritter, H. Fendel, W. Rath · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 01 · S. 49-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schlussfolgerung Die Doppler-Sonographie der uterinen Arterien um die 20. Schwangerschaftswoche ermöglicht als einzige Methode, nachfolgende Schwangerschaftskomplikationen mit genügend hoher Erkennungswahrscheinlichkeit vorherzusehen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % können bei Frauen mit normalen Doppler-Werten Schwangerschaftskomplikationen ausgeschlossen werden. Bei Verwendung der 90. Perzentile des RI als bilaterales Testkriterium ist man in der Lage, 70 % der Schwangerschaftskomplikationen zu erkennen bei nur 30 % falsch positiven Befunden. Unsere Ergebnisse, erhoben an einem großen Schwangerenkollekti…