Bildgebung, Diagnosekriterien und Differenzialdiagnose der Multiplen Sklerose
I. Harting, J. Sellner, U. Meyding-Lamadé, K. Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2003 · Heft 05 · S. 613-622
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche, demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Sie ist durch multifokale, disseminierte Entzündungsherde, sogenannte Plaques, in den myelinhaltigen Strukturen des ZNS charakterisiert. In der Magnetresonanztomographie (MRT) sind multiple umschriebene, rundlich-ovale Läsionen der weißen Substanz charakteristisch, die bevorzugt im periventrikulären Marklager, an der Mark-Rindengrenze, im Hirnstamm und im Kleinhirn lokalisiert sind. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die sichtbaren Entmarkungsherde nur die Spitze des Eisbergs…