Screening auf GJB2-Mutationen mit Wangenabstrichmaterial zur nicht-invasiven Diagnostik genetisch bedingter Innenohrschwerhörigkeit
G. Schade, C. Kothe, G. Ruge, M. Hess, C. G. Meyer · Pädiatrische Praxis · 2003 · Heft 06 · S. 397-401
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: In den letzen Jahren konnte gezeigt werden, dass mehr als 50 % der angeborenen Innenohrschwerhörigkeiten genetisch bedingt sind. Insbesondere Mutationen des für Connexin 26 (Cx26) kodierenden Gens GJB2 sind von besonderer Bedeutung. METHODE: Es wurde überprüft, ob durch Wangenabstriche mit der Gewinnung bukkaler Zellen ein Verfahren zur Verfügung steht, mit dem nicht-invasiv auch bei kleinsten Kindern Material für eine entsprechende genetische Untersuchung gewonnen werden kann. Hierzu wurden in der Abteilung für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppend…