Klinische Studie zur Anwendung der hochfrequenten monopolaren Kortexstimulation (MKS) für die intraoperative Ortung und Überwachung motorischer Hirnareale bei Eingriffen in der Nä…
O. Süss, Ö. Ciklatekerlio, S. Süss, C. Da Silva, M. Brock, T. Kombos · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 03 · S. 127-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Radikalität der Exstirpation von Hirntumoren wird durch das Risiko postoperativer neurologischer Ausfälle eingeschränkt. Aus diesem Grund ist die Anwendung intraoperativer neurophysiologischer Untersuchungsmethoden bei Operationen im Bereich motorischer Funktionsareale unerlässlich. Diese Methoden basieren auf der elektrischen Erregbarkeit der menschlichen Hirnrinde. Die bis dato als Routineuntersuchung verwandte direkte bipolare Kortexstimulation ist jedoch durch die Gefahr epileptischer Anfälle, intraoperativer Massenbewegungen sowie durch eine lange Untersuchungsdauer eingeschränkt. In der…