Urodynamische Funktionsdiagnostik heute
C. Skala, V. Hanf, G. Emons, V. Viereck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 10 · S. 1004-1009
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weibliche Harninkontinenz ist eine häufige Krankheit. Abklärung und Therapie orientieren sich am Leidensdruck der Frau. Neben der gezielten Anamnese, der gynäkologischen Untersuchung einschließlich Hustentest/Pad-weigh-Test, der Beurteilung des Miktionsprotokolls und der urogynäkologischen Sonographie, kann die Art der Harninkontinenz unter Zuhilfenahme der urodynamischen Messung recht zuverlässig festgestellt werden. Dabei ermöglicht die Zystometrie Aussagen über die Blasenmotorik und -sensorik und dient der differenzialdiagnostischen Abklärung einer Dranginkontinenz (Detrusorüberaktivität).…