Erste Erfahrungen mit der Osteoligamentoplastik und Kapsulodese nach Cuénod zur Behandlung der chronischen skapholunären Dissoziation
K. Kalb, S. Markert · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2003 · Heft 05 · S. 310-316
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung der chronischen skapholunären Dissoziation stellt derzeit ein noch nicht befriedigend gelöstes Problem dar. Bei der Osteoligamentoplastik nach Cuénod wird der dorsale Anteil des SL-Bandes mit einem Knochen-Band-Knochentransplantat aus dem Karpometakarpalgelenk II rekonstruiert mit ergänzender Kapsulodese unter Verwendung des Ligamentum intercarpale dorsale. Von Dezember 2000 bis Januar 2002 operierten wir zwölf Patienten nach dieser Technik. Indikation war jeweils eine chronische symptomatische skapholunäre Dissoziation ohne Arthrosezeichen. Präoperativ und bei der Nachuntersuchung…